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In eigener Sache: Debütroman „Für immer Juli“

Alice Schwarzer wäre stolz auf mich, aber das hilft mir jetzt auch nicht weiter, denn Emma ist weg. Also meine Emma.
(Bernhard Blöchl, Für immer Juli, MaroVerlag 2013)

Für immer JuliUnd nun zur Werbung: Das Museum der schönen Sätze freut sich, vermelden zu dürfen, dass der Debütroman seines Kurators Bernhard Blöchl in diesen Tagen erscheint. Sein Name: Für immer Juli (MaroVerlag). Dabei geht es gar nicht um den Sommer, um das Wetter schon gleich gar nicht. Juli heißt er, weil er Juli heißt. Also die Hauptfigur. Und die hat einige Probleme: Freundin weg, Job weg, Selbstwert weg. Stattdessen diese quälenden Fragen: Ist der Mann ohne Rollenklischees ein Trugschluss? War metrosexuell ein androgyner Irrtum? Sind Testosterontonis noch en vogue? Bei dem Mittdreißiger herrscht Verwirrung deluxe. Also macht sich Juli, der sich fortan Julian nennt, auf die Suche nach seiner verlorenen Männlichkeit. Eine Tour de force durch München, Wien und Macholand. Ein Spiel mit Identitäten. Und über allem schwebt die Frage: Kann man ein anderer sein, als man ist, und wenn ja: Wie lange geht das gut?

Die Gedanken sind böse. Sie machen mir Angst. Die Gedanken sind böse. Sie erregen mich. Im Rausch lauert der Teufel. Ich will ein rauschhaftes Leben! Ich werde der Teufel (wenn der Teufel Prada trägt – umso besser!).

Ein Männerroman? Vielleicht. Ein Schelmenroman? Unbedingt. Und mehr. Denn Juli strahlt über das Buch hinaus. Längst macht er als Blogger im Netz weiter. Der Roman ist Teil eines literarischen Schelmenstücks.

Was die Presse über „Für immer Juli“ schreibt, ist hier zusammengefasst.

Ein schönes Buch! Juli hätte ich gern als Freund gehabt, dann hätte ich ihm mal auf den Hinterkopf gehauen und gesagt, dass er die dumme Emma vergessen soll … Allgemein war es wirklich sehr witzig und schön zu lesen. Das Buch bringt einen oft zum Schmunzeln, und Juli ist definitiv eine Figur zum Mitfiebern.
(Diana Rixecker, Leserin von Lieblingssaetze.de)


Für immer Juli (Broschur, 232 Seiten) kostet 14,80 Euro und ist auch als E-Book erhältlich.

Lieblingssätze im Deutschlandfunk

Hurra, die geschätzten Kollegen sprechen über uns! In der Radiosendung Corso – Kultur nach 3 durfte sich der Museumsleiter Bernhard Blöchl mit dem Moderator Achim Hahn über Lieblingssaetze.de, die Kunst des ersten Satzes und sein Romandebüt Für immer Juli unterhalten:

Im Sommer 2011 hat der Journalist und Schriftsteller Bernhard Blöchl ein digitales Museum für Lieblingssätze ins Leben gerufen. Dort sammelt und kommentiert er seitdem schöne Aussagen. Via Facebook kann beim Publikumsvoting über die Zeilen abgestimmt werden. „Jeder Tag ist ein Geschenk, er ist nur scheiße verpackt, und man fummelt am Geschenkpapier rum und kriegt es nur mühsam wieder ab.“ Das ist einer der schönsten Sätze des Jahres 2012, die die Facebook-User auf Platz eins ins Netz-Museum der Lieblingssätze gewählt haben. Verfasst von Kid Kopphausen, ein Pseudonym, hinter dem sich Gisbert zu Knyphausen und der zu früh verstorbene Nils Koppruch verbargen. Ausgewählt und kommentiert hat diesen Satz für sein digitales Museum der Autor Bernhard Blöchl.

Hier geht’s zum Beitrag zum Nachhören.

Hier geht’s zum Beitrag zum Nachlesen. Herzlichen Dank!

Lieblingssätze im Bücher-Magazin

Hurra, die geschätzten Kollegen schreiben über uns! In der aktuellen Ausgabe des Bücher-Magazins wird Lieblingssaetze.de in der Rubrik „Literatur im Internet“ empfohlen:

Bücher-Magazin

“Ein Spaziergang durch das Museum der schönen Sätze sei jedem angeraten, der Sprache liebt. Die Ausstellung ist vielfältig und gut organisiert. Erste Sätze, Songzeilen, gesprochene Worte, Fundstücke liegen frei auf weißem Hintergrund und leuchten. Sammler, Kurator und Museumswächter ist Bernhard Blöchl, Kulturredakteur der Süddeutschen Zeitung. Er findet die Sätze, ordnet sie ein und kommentiert sie liebevoll.“

Hier geht’s zum vollständigen Artikel. Herzlichen Dank!

Das Bücher-Magazin ist das unabhängige Literaturmagazin für anspruchsvolle Literaturfans. Es erscheint zweimonatlich im Falkemedia-Verlag.