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Lieblingsgäste (37): Richard Lorenz

Lieblingsgäste_RichardIn der Sammlung „Lieblingsgäste“ kommen die Besucher zu Wort und präsentieren ihre Lieblingssätze aus Literatur und Pop. Im 37. Teil stellt Richard Lorenz seine Favoriten vor – eine eindringliche Mischung herrlicher Schattierungen, die Richard Brautigan, Bob Dylan und Thomas Bernhard vereint und auch eine eigene gewittrige Zeile enthält. Richard lebt als Schriftsteller in der Münchner Region, sein Debüt „Amerika Plakate“ ist ein furioses Stück Roman, eine melancholisch-schöne Hymne auf die Kraft der Phantasie. Der ehemalige Krankenpfleger hat ein Faible für das Morbide und Düstere, gleichzeitig für das Leben und die Empathie. Im August erscheint sein neues Werk „Frost, Erna Piaf und der Heilige“. Weiterlesen

Lieblingsbücher 2019

Subjektiv. Unvollständig. Ehrlich. Hier die persönliche Top Ten meiner Lieblingsbücher, die ich 2019 gelesen habe. Eines davon hat es mit seinem ersten Satz ins Museum der schönen Sätze geschafft. Lesenswert sind sie alle. Sätze wie Bücher.

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Lieblingsbücher 2016

Subjektiv. Unvollständig. Ehrlich. Hier die persönliche Top Ten meiner Lieblingsbücher, die ich 2016 gelesen habe. Einige davon haben es mit ihren ersten Sätzen ins Museum der schönen Sätze geschafft. Lesenswert sind sie alle. Sätze wie Bücher.

buecher2016

  1. Heinrich Steinfest: Das Leben und Sterben der Flugzeuge
  2. Isabel Bogdan: Der Pfau
  3. Berni Mayer: Rosalie
  4. Benedict Wells: Vom Ende der Einsamkeit
  5. Frank Goosen: Förster, mein Förster
  6. Klaus Bittermann: Sid Schlebrowskis kurzer Sommer der Anarchie und seine Suche nach dem Glück
  7. Thomas Glavinic: Wie man leben soll
  8. Richard Lorenz: Frost, Erna Piaf und der Heilige
  9. Stevan Paul: Der große Glander
  10. Heinz Strunk: Der goldene Handschuh
  • Gedichtband des Jahres: Charles Bukowski: Alle reden zu viel
  • Sachbuch des Jahres: Sylvia Witt & Oliver Uschmann: Krallen rein! Über das wahre Leben mit Katzen

Außer Konkurrenz, gleichwohl die größten Herzensangelegenheiten: die Buchveröffentlichungen meiner Liebsten:

  • Alexandra Pilz: Für immer Hollyhill
  • Anne Sanders: Sommer in St. Ives

Lieblingsbücher 2014

Subjektiv. Unvollständig. Ehrlich. Hier die persönliche Top Ten meiner Lieblingsbücher, die ich 2014 gelesen habe. Viele davon haben es mit ihren ersten Sätzen ins Museum der schönen Sätze geschafft. Lesenswert sind sie alle. Sätze wie Bücher.

 

Books

  1. Jennifer Egan: Der größere Teil der Welt
  2. Heinrich Steinfest: Der Allesforscher
  3. Wolf Haas: Brennerova
  4. Nick Hornby: Miss Blackpool
  5. David Nicholls: Drei auf Reisen
  6. Robert Gwisdek: Der unsichtbare Apfel
  7. Richard Lorenz: Amerika-Plakate
  8. Joachim Lottmann: Endlich Kokain
  9. Wolfgang Herrndorf: Bilder deiner großen Liebe
  10. Matt Haig: Ich und die Menschen

Außer Konkurrenz, gleichwohl die größten Herzensangelegenheiten: die Buchveröffentlichungen von meiner Liebsten und mir (bzw. in diesem Jahr von Julian, der Romanfigur aus meinem Roman „Für immer Juli“):

Bücherliste

Lieblingssätze schlummern überall – man braucht sie nur zu pflücken.

Vorfreude auf

  • Alina Bronsky: Schallplatten Sommer (2022)
  • Maddalena Fingerle: Muttersprache (2022)
  • Sibylle Berg: RCE (2022)
  • Heinrich Steinfest: Der betrunkene Berg (2022)
  • Doris Knecht: Die Nachricht (2021)
  • Heinz Strunk: Es ist immer so schön mit (2021)
  • Patricia Highsmith: Tage- und Notizbücher (2021)
  • Doris Knecht: Gruber geht (2011)

2022 gelesen

  • Thomas Raab: Walter muss weg (2018)
  • Wolf Haas: Ausgebremst (1998)
  • Henri Faber: Kaltherz (2022)
  • Fitzek & Beisenherz: Schreib oder stirb (2022)
  • Lucy Fricke: Die Diplomatin (2022)
  • Andrea Sawatzki: Brunnenstraße (2022)
  • Sven Pfizenmaier: Draußen feiern die Leute (2022)
  • Florian Weber: Die wundersame Ästhetik der Schonhaltung beim Ertrinken (2022)
  • Verena Roßbacher: Mon Chérie und unsere demolierten Seelen (2022)
  • Hendrik Bolz: Nullerjahre (2022)
  • Benedikt Feiten: Leiden Centraal (2022)
  • Ewald Arenz: Meine kleine Welt – Familiengeschichten (2022)
  • Martin Suter: Einer von euch – Bastian Schweinsteiger (2022)
  • Einzlkind: Minsky (2021)
  • Wolf Haas: Müll (2022)
  • Martin Beyer: Tante Helene und das Buch der Kreise (2022)

2021 gelesen

  • Matt Haig: Die Mitternachtsbibliothek (2021)
  • Mariana Leky: Was man von hier aus sehen kann (2017)
  • Christian Kracht: Eurotrash (2021)
  • Anne Freytag: Reality Show (2021)
  • Henri Faber: Ausweglos (2021)
  • Tanja Weber: Betongold (2021)
  • Frank Berzbach: Die Kunst zu lesen. Ein Literaturverführer (2021)
  • Tobias Bamborschke: Schmetterling im Winter. Gedichte, Gedanken und Spelunken (2021)
  • Timur Vermes: U (2021)
  • Joséphine Nicolas: Tage mit Gatsby (2021)
  • Jonathan Coe: Mr. Wilder und ich (2021)
  • Anne Sanders: Für immer und ein Wort (2021)
  • Ewald Arenz: Der große Sommer (2021)
  • Heinrich Steinfest: Die Möbel des Teufels (2021)
  • Heinrich Steinfest: Amsterdamer Novelle (2021)
  • Alexander Gorkow: Die Kinder hören Pink Floyd (2021)
  • Hape Kerkeling: Pfoten vom Tisch! Meine Katzen, andere Katzen und ich (2021)
  • Joey Goebel: Freaks (2007)
  • Lea Coplin: Mit dir leuchtet der Ozean (2021)
  • Joey Goebel: Heartland (2009)
  • Johannes Schweikle: Grobe Nähte (2021)
  • Anika Landsteiner: So wie du mich kennst  (2021)
  • Joey Goebel: Vincent (2005)
  • Jodie Archer und Matthew L. Jockers: Der Bestseller-Code (2017)
  • Joey Goebel: Irgendwann wird es gut (2019)
  • Joachim Meyerhoff: Hamster im hinteren Stromgebiet (2020)
  • Benedict Wells: Hard Land (2021)

2020 gelesen

  • Nick Hornby: Just Like You (2020)
  • Doris Dörrie: Die Welt auf dem Teller – Inspirationen aus der Küche (2020)
  • Yvonne Hergane: Die Chamäleondamen (2020)
  • Dirk von Petersdorff: Wie schreibe ich ein Gedicht?: Kreatives Schreiben: Lyrik (2017)
  • Vicki Baum: Menschen im Hotel (1929)
  • Vicki Baum: Vor Rehen wird gewarnt (1951/2020)
  • Heinrich Steinfest: Der Chauffeur (2020)
  • Charles Bukwoski: Ein Sixpack zum Frühstück (2020)
  • Leif Randt: Allegro Pastell (2020)
  • James Gould-Bourn: Pandatage (2020)
  • Oliver Uschmann: Lost Levels. Hartmut und ich schlagen auf (2020)
  • Nick Hornby: Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst (2020)
  • Lady Bitch Ray: Madonna (2020)
  • Lea Coplin: Für eine Nacht sind wir unendlich (2020)
  • Axel Hacke: Wozu wir da sind (2019)
  • Joachim Meyerhoff: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke (2015)
  • Stefan Wimmer: Die 12 Leidensstationen nach Pasing (2020)
  • Rudolf Ruschel: Ruhet in Friedberg (2020)
  • Matthias Politycki: Das kann uns keiner nehmen (2020)
  • Charles Bukowski: Ein Dollar für Carl Larsen (2019)
  • Karel Gott: Zwischen zwei Welten (2014)
  • Jonathan Coe: Middle England (2020)
  • David Nicholls: Sweet Sorrow (2019)

2019 gelesen

  • Thees Uhlmann: Die toten Hosen (2019)
  • Juli Zeh: Neujahr (2019)
  • Joachim Meyerhoff: Amerika. In: Alle Toten fliegen hoch (2011)
  • Heinrich Steinfest: Gebrauchsanweisung fürs Scheitern (2019)
  • Benedict Wells: Fast genial (2011)
  • Benedict Wells: Becks letzter Sommer (2008)
  • Richard Lorenz: Hinter den Gesichtern (2019)
  • Benedict Wells: Spinner (2009)
  • Anne Sanders: Wild At Heart – Winterglück im Hotel der Herzen (2019)
  • Isabel Bogdan: Laufen (2019)
  • Claus Leitzmann: Veganismus: Grundlagen, Vorteile, Risiken (2018)
  • Martin Suter: Elefant (2017)
  • Saša Stanišić: Herkunft (2019)
  • Helmut Krausser: Trennungen. Verbrennungen (2019)
  • Doris Dörrie: Leben, schreiben, atmen – Eine Einladung zum Schreiben (2019)
  • Conversations with Tom Robbins (2010)
  • Frank Goosen: Kein Wunder (2019)
  • Nina Sahm: Die Tage mit Bumerang (2019)
  • T.C. Boyle: Das Licht (2018)
  • John Fante: Westlich von Rom (1986)
  • John Fante: Unter Brüdern (1977)
  • Ferdinand Schmalz: Leibstücke (2017)
  • Heinrich Steinfest: Das himmlische Kind (2012)
  • Anne Sanders: Wild at Heart – Willkommen im Hotel der Herzen (2019)
  • Richard Brautigan: In Wassermelonen Zucker (1968)
  • Richard Brautigan: Das Geschenk für Edna Webster – Stories und Gedichte (2005)
  • Richard Brautigan: Forellenfischen in Amerika (1967)
  • Max Goldt: Lippen abwischen und lächeln: Die prachtvollsten Texte 2003 bis 2014 (und einiges aus den Neunzigern) (2016)
  • David Schalko: Schwere Knochen (2018)
  • Johann Bauer: Onkel Amerika (2019)
  • Bela B Felsenheimer: Scharnow  (2019)
  • Berni Mayer: Ein gemachter Mann (2019)
  • Vea Kaiser: Rückwärtswalzer oder: Die Manen der Familie Prischinger (2019)
  • Lucy Fricke: Ich habe Freunde mitgebracht (2010)
  • Lucy Fricke: Durst ist schlimmer als Heimweh (2007)
  • Leonard Cohen: Die Flamme – The Flame (2018)
  • Heinrich Steinfest: Der schlaflose Cheng. Sein neuer Fall (2019)
  • Max Porter: Trauer ist das Ding mit Federn (2015)
  • Max Porter: Lanny (2019)

2018 gelesen

2017 gelesen:

  • Herman Melville: Bartleby der Schreiber (1853)
  • Nina Sahm: Das Alphabet meiner Familie (2017)
  • Jörg Fauser: Die Harry Gelb Story (1973)
  • Oskar Roehler: Selbstverfickung (2017)
  • Sina Pousset: Schwimmen (2017)
  • Arno Frank: So, und jetzt kommst du (2017)
  • Charles Bukowski: Über das Schreiben: Briefe an meine Weggefährten und Gönner (2017)
  • Tom Robbins: Pan Aroma – Jitterbug Perfume (1984)
  • Elena Ferrante: Meine geniale Freundin (2016)
  • Tom Robbins: Buntspecht – Still-Life With Woodpecker (1980)
  • Dorothy Parker: Denn mein Herz ist frisch gebrochen (2017)
  • Ingrid Kaltenegger: Das Glück ist ein Vogerl (2017)
  • Tom Robbins: Sissy – Schicksalsjahre einer Tramperin. Even Cowgirls Get The Blues (1976)
  • Tom Robbins: Ein Platz für Hot Dogs – Another Roadside Attraction (1971)
  • Stefanie Gregg: Mein schlimmster schönster Sommer (2017)
  • Anne Sanders: Mein Herz ist eine Insel (2017)
  • Tom Robbins: Tibetischer Pfirsichstrudel – Die wahre Geschichte eines fantastischen Lebens (2017)
  • Heinrich Steinfest: Die Hai-Schwimmerin (2011)

2016 gelesen:

2015 gelesen

  • Thees Uhlmann: Sophia, der Tod und ich (2015) TIPP
    Ein Roadtrip mit dem Tod und der Ex. Ex und hopp, Schluss mit dem Leben. Der Mann im schwarzen Anzug will den Ich-Erzähler holen, jedoch ergeben sich ein paar Verwicklungen, weshalb die Sache mit dem Sterben warten muss. Thees Uhlmann nutzt die Romanform, um melancholisch und klug, berührend und witzig von der Sache namens Leben zu berichten. Von den Fehlern und Versäumnissen, den Freunden und Freuden. Schön indes auch das: Der Tomte-Sänger und Rocker aus dem Norden bleibt neugierig auf die kleinen Wunder, die das menschliche Sein zu bieten hat. Ein süffiger Gedankenschwall.
  • Einzlkind: Billy (2015)
    Neues vom Pseudonym-Literaten mit dem Rechtschreibfehler im Namen: Billy ist der Philosoph unter den Auftragsmördern, der gleichnamige Roman ist der Thriller im Werk des Überraschungsautors. Der Plot mag einfach gestrickt sein, die Sprache ist es nicht. Wieder lässt Einzlkind den Leser über geniale Sätze und blitzgescheite Gedanken staunen. Bis zum finalen „Peng“.
  • Gila Lustiger: Die Schuld der Anderen (2015)
    Raffinierter Milieu-Krimi und vielschichtiger Gesellschaftsroman – die Wahlpariserin schreibt klar und atmosphärisch, fesselnd und hintergründig über das Frankreich der vergangenen Jahrzehnte.
  • Adelle Waldman: Das Liebesleben des Nathaniel P. (2015)
    Ein Zeitgeistbuch über die Beziehungsirrwege einer jungen amerikanischen Großstadtelite. Die Komödie aus Sicht des egozentrischen Autoren Nathaniel P. ist ein Sittengemälde über den Typ unentschlossener, bindungsunfähiger, überkritischer Mann.
  • Joachim Lottmann: Happy End (2015)
    Ein Buch über den Versuch, ein Buch zu schreiben. Dieser Aufsatz ist eine Abrechnung mit dem Literaturbetrieb und zeigt Lottmann auf dem Höhepunkt seiner Wurschtigkeit. Vor allem aber ist der Roman, der gar keiner ist, eine herrliche Frechheit.
  • Robert Seethaler: Jetzt wirds ernst (2010) TIPP
    Warmherzige Coming-Of-Age-Geschichte über einen Außenseiter-Jungen und seinen verschlungenen Weg zum Theater. Seethalers vergnüglicher Plauderton hat spürbar an Reife gewonnen.
  • Hans Rath: Und Gott sprach: Wir müssen reden! (2012)
    Lebenskluge Buddy-Komödie über einen gescheiterten Psychotherapeuten und einen Clown, der behauptet, Gott zu sein.
  • Vea Kaiser: Makarionissi (2015) TIPP
    Feistes Epos über moderne Helden und Herzensbrecher. Im Kern geht es in dem griechischen Familiendrama um die Folgen der Fehler, die wir machen, und darüber, wie und warum sich die Fehler wiederholen. Das mal berührende, mal lustig-skurrile Fabulieren beherrscht Vea Kaiser wie keine Zweite.
  • Stephen King: Das Leben und das Schreiben (2000)
    Biografie und subjektiver Schreibratgeber in einem. Von einem, der beides exzessiv betreibt: leben und schreiben.
  • Peter Handke: Die Angst des Tormanns beim Elfmeter (1970)
    Bedrückendes Kurzdrama über einen ehemaligen Fußballer, dessen Welt aus den Fugen gerät, als er glaubt, seinen Job als Monteur verloren zu haben. Sein Herumirren durch Wien wird zum psychotischen Krimi.
  • Truman Capote: Frühstück bei Tiffany (1958) TIPP
    Elegante Novelle über die Freundschaft eines Schriftstellers zu Holly Golightly, einer jungen Frau, die sich verwegen durch New York schlägt.
  • Heinrich Steinfest: Das grüne Rollo (2015) TIPP
    Abenteuerliches Fantasy-Sciene-Fiction-Familiendrama über eine mysteriöse Zwischenwelt. Ein kleines grünes Wunder.
  • Robert Seethaler: Die Biene und der Kurt (2006)
    Im Plauderton erzählte Road-Novel über ein schräges Duo auf der Suche nach der Liebe.
  • Daniel Glattauer: Geschenkt (2014)
    Vater-Sohn-Komödie über die journalistische Aufarbeitung einer anonymen Spendenserie.
  • Michael Althen: Liebling, ich bin im Kino! (2014) TIPP
    Inspirierende Textesammlung eines Filmliebhabers.
  • Robert Seethaler: Die weiteren Aussichten (2008) TIPP
    Mit leichtem Ton erzählte Außenseiter-Ballade aus der Provinz.

2014 gelesen

  • Nick Hornby: Miss Blackpool (2014) TIPP
    (Screwball-Komödie über die britische TV-Branche in den Sechzigerjahren)
  • Johannes Bucej: Seelenruhe (2014)
    (kluge und kurzweilige philosophische Reise zur inneren Mitte)
  • Wolfgang Herrndorf: Bilder deiner großen Liebe (2014)
    (Spin-Off-Roman zum Bestseller „Tschick“. Herrndorfs letztes, unvollendetes Werk)
  • Alexander Liegl: Oben ist auch nur unten, aber halt von oben (2014)
    (episodenhaft erzählter Comedy-Roman der Münchner Kleinkunst-Größe)
  • Richard Lorenz: Amerika-Plakate (2014) TIPP
    (melancholische Hymne auf die Kraft der Geschichten, der Liebe und der Träume)
  • David Nicholls: Drei auf Reisen (2014)
    (Road-Novel zur Frage: Wie erhält man die große Liebe?)
  • Edgar Rai: Die Gottespartitur (2014)
    (spannendes Thriller-Drama um ein mysteriöses Manuskript)
  • Wolf Haas: Brennerova (2014) LIEBLINGSAUTOR HILFSAUSDRUCK
    (jetzt ist schon wieder was passiert: der Brenner zwischen drei Frauen)
  • Joachim Lottmann: Endlich Kokain (2014) TIPP
    (rauschhafte, zynische Satire über die Oberschicht auf Koks)
  • Jennifer Egan: Der größere Teil der Welt (2012) TIPP 
    (fulminantes Gesellschaftspanorama über das Verrinnen der Zeit)
  • Frank Goosen: Raketenmänner (2014)
    (fein verwobene Kurzgeschichten über Männer und ihre verlorenen Träume)
  • Verena Rossbacher: Schwätzen und Schlachten (2014)
    (aus Freude am Abschweifen: experimentelles Wortfest mit drei Männern in Berlin)
  • Matt Haig: Ich und die Menschen (2014)
    (neugieriger, zuweilen rührseliger Blick auf das Menschsein)
  • Heinrich Steinfest: Der Allesforscher (2014) TIPP
    (gescheite Vater-Sohn-Geschichte über das richtige Leben; Hymne auf das Oha)
  • Paula Lambert: Keine Angst, der will nur spielen (2014)
    (pointierter, aktueller Männerreport der GQ-Kolumnistin)
  • Frank Hertel: Susi vom Mars (2014, Debüt) TIPP
    (irrwitzig überdrehte Männerphantasie mit bayerischer Note)
  • Daniel Glattauer: Die Wunderübung (2014)
    (als Theaterstück komponierte Paartherapie-Komödie mit amüsantem Plot-Twist)
  • Katja Eichinger: Amerikanisches Solo (2014, Debüt) TIPP
    (spannungsgeladenes Psychogramm eines ausgebrannten Jazz-Idols in L.A.)
  • Robert Gwisdek: Der unsichtbare Apfel (2014, Debüt) TIPP
    (grenzenzerfetzender Trip ans Ende des Verstandes – rätselhaft stark)
  • Jakob Arjouni: Der heilige Eddy (2009)
    (trickreiches Gaunerstück, elegant erzählt)
  • Charles Bukowski: Das Schlimmste kommt noch (1983)
    („Ham On Rye“: die Coming-of-Age-Aufzeichnungen von Hank Chinaski)
  • Martin Millar: Die Elfen von New York (1994)
    (Fantasy-Comedy über fidelnde Distelfeen, die sich bei den Menschen einmischen)
  • Wolfgang Herrndorf: In Plüschgewittern (2002, Debüt)
    (brillant erzählter Berlin-Roman über einen leidenschaftslosen Zyniker)

Lieblingsgäste

Der Gast hat immer Recht – selbst wenn wir ihn vor die Tür setzen müssen. (Charles Ritz)

Unter dem Motto “Lieblingsgäste” kommen die Besucher zu Wort und präsentieren ihre persönlichen Lieblingssätze. Bisher erschienene Folgen:

Mitmachen kann jeder, der Sprache liebt und sich gerne im Museum der schönen Sätze verewigen möchte. Selbstverständlich darf die Gelegenheit genutzt werden, auf eigene Bücher, Projekte oder Seiten hinzuweisen. Jeder Beitrag erscheint auf dem Blog Lieblingssaetze.de und wird auf Facebook und Twitter gepostet.

Und so geht’s: Folgende acht Fragen gilt es kurz und knapp zu beantworten. Die Texte sowie ein Foto bitte per E-Mail an: lieblingssaetze (at) email.de

  1. Wie lautet dein Lieblingsromananfang?
    (nur ein (!) Satz, Autor, Buchtitel)
  2. Wie lautet deine Lieblingssongzeile?
    (nur ein (!) Satz, Band/Sänger, Songname, Plattentitel)
  3. Wie lautet dein persönlicher Lieblingssatz?
    (nur ein (!) Satz, der auch Motto, Ausspruch oder Zitat sein kann)
  4. Welche drei Autoren schaffen regelmäßig Lieblingssätze?
  5. Welche drei Bands/Songwriter schaffen regelmäßig Lieblingssätze?
  6. Wie beginnt dein eigener Roman? / Wie würde dein eigener Roman beginnen?
    (nur ein (!) Satz, bereits veröffentlicht? Autor, Buchtitel, Verlag)
  7. Wer bist du und was hast du mit Büchern zu tun?
    (Name und Kurzbeschreibung, falls erwünscht)
  8. Wo findet man dich im Netz?
    (relevante Webseiten oder Social-Media-Anbindungen)

Danke fürs Mitmachen!