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Zehn Jahre Lieblingssaetze.de – Benedict Wells gratuliert

Im August 2011 hieß es zum ersten Mal „Zur Sache, Sätzchen!“ Mit dem ersten Satz aus Tom Robbins‘ Roman „Halbschlaf im Froschpyjama“ wurde das Museum der schönen Sätze im Netz eröffnet. Seitdem sind 60 weitere fulminante Romananfänge und ebenso viele Pop-Perlen eingezogen und dokumentiert. Fundstücke, Best-of-Jahreslisten, Gastbeiträge und noch einiges mehr reichern die Seite an. Einer, der es mit seinen ersten Sätzen schon mehrfach ins Museum geschafft hat, hat kürzlich zum Zehnjährigen gratuliert: herzlichen Dank für die feine Girlande, Benedict Wells!

Die beliebtesten Lieblingssätze 2021

Hurra und Tusch, die Lieblingssätze des Jahres stehen fest: die besten Romananfänge und das beste Fundstück, die 2021 im Museum der schönen Sätze dokumentiert beziehungsweise auf Facebook diskutiert wurden. Vielen Dank an dieser Stelle für das motivierende Feedback und den regen Austausch der Museumsbesucher, Facebook-Fans und Twitter-Follower. Auf ein neues Jahr voller inspirierender Wörterminiaturen.
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Lieblingsbücher 2021

Subjektiv. Unvollständig. Ehrlich. Hier die persönliche Top Ten meiner Lieblingsbücher, die ich 2021 gelesen habe. Einige Autorinnen und Autoren sind bereits im Museum der schönen Sätze vertreten, andere werden folgen. Lesenswert sind sie alle. Sätze wie Bücher.

bestof2021

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Leidfaden zum Glück

„Tut mir leid, dass Du es ausgerechnet von mir erfährst, aber Du wirst nie glücklich sein.“

Joey Goebel: „Vincent“. Diogenes, 2005

Joey Goebel eröffnet seinen Debütroman mit einem Brief, den der Ich-Erzähler dem titelgebenden Jungen schrieb, als er sieben war. Einem Schüler diesen Satz zu widmen, ist heftig. Einen Roman mit diesem Satz zu beginnen, ist herrlich. Und genau aus diesem Spannungsfeld zwischen heftig und herrlich, zwischen Unglück und Glück, zieht der Schriftsteller die Kraft für seine Romane.

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Das pralle Leben im ersten Satz

„In diesem Sommer verliebte ich mich, und meine Mutter starb.“ 

Benedict Wells: „Hard Land“. Diogenes, 2021

Erste Sätze sind wie Dates. Sie können sich als Hochstapler entpuppen, als Langweiler oder Reinfälle, im besten Fall sind sie die Erfüllung schlechthin. Benedict Wells lässt seinen neuen Roman mit einem Satz beginnen, in dem die Essenz der Geschichte steckt, Plot und Spoiler zugleich. Denn darum geht’s in „Hard Land“, um den schönsten und schlimmsten Sommer, das pralle Leben im ersten Satz.

Wells liebt erste Sätze. Das verbindet ihn mit Kirstie, einer der Figuren seiner zauberhaften Coming-of-Age-Geschichte über einen jungen Außenseiter in Missouri 1985. Denn Kirstie, in die sich ebenjener Sam Hals über Kopf verknallt, sammelt Romananfänge, immer wieder tauscht sie sich mit Sam darüber aus. Einer beeindruckt den Ich-Erzähler ganz besonders, er stammt aus Charles Simmons‘ Roman „Salzwasser“ und lautet: „Im Sommer 1963 verliebte ich mich, und mein Vater ertrank.“ Das wiederum bringt den Leser zu der Erkenntnis: Der erste Satz von „Hard Land“ ist ein Remix, und zwar ein dramaturgisch kluger. Da nämlich Sam Simmons‘ Zeile verehrt und nun seine Erinnerungen, die „Hard Land“ formal sind, mit einer Variation davon beginnt, steckt in Wells‘ Auftakt mehr als die Essenz der Geschichte: eine Extraportion Raffinesse.

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Lieblingsbücher 2019

Subjektiv. Unvollständig. Ehrlich. Hier die persönliche Top Ten meiner Lieblingsbücher, die ich 2019 gelesen habe. Eines davon hat es mit seinem ersten Satz ins Museum der schönen Sätze geschafft. Lesenswert sind sie alle. Sätze wie Bücher.

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Lieblingsbücher 2018

Subjektiv. Unvollständig. Ehrlich. Hier die persönliche Top Ten meiner Lieblingsbücher, die ich 2018 gelesen habe. Einige davon haben es mit ihren ersten Sätzen ins Museum der schönen Sätze geschafft. Lesenswert sind sie alle. Sätze wie Bücher. Bonus: mein Fazit der Tom-Robbins-Festspiele „Robbins Reloaded 17/18“.

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Die beliebtesten Lieblingssätze 2016

Hurra und Tusch, die Lieblingssätze des Jahres stehen fest: der beste Romananfang und die besten Fundstücke, die 2016 im Museum der schönen Sätze dokumentiert beziehungsweise auf Facebook diskutiert wurden. Die Platzierung ergibt sich aus den Bewertungen in den Social-Media-Kanälen und im Blog. Vielen Dank an dieser Stelle für das motivierende Feedback und den regen Austausch der Museumsbesucher, Facebook-Fans und Twitter-Follower. Auf ein neues Jahr voller inspirierender Wörterminiaturen!
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Lieblingsbücher 2016

Subjektiv. Unvollständig. Ehrlich. Hier die persönliche Top Ten meiner Lieblingsbücher, die ich 2016 gelesen habe. Einige davon haben es mit ihren ersten Sätzen ins Museum der schönen Sätze geschafft. Lesenswert sind sie alle. Sätze wie Bücher.

buecher2016

  1. Heinrich Steinfest: Das Leben und Sterben der Flugzeuge
  2. Isabel Bogdan: Der Pfau
  3. Berni Mayer: Rosalie
  4. Benedict Wells: Vom Ende der Einsamkeit
  5. Frank Goosen: Förster, mein Förster
  6. Klaus Bittermann: Sid Schlebrowskis kurzer Sommer der Anarchie und seine Suche nach dem Glück
  7. Thomas Glavinic: Wie man leben soll
  8. Richard Lorenz: Frost, Erna Piaf und der Heilige
  9. Stevan Paul: Der große Glander
  10. Heinz Strunk: Der goldene Handschuh
  • Gedichtband des Jahres: Charles Bukowski: Alle reden zu viel
  • Sachbuch des Jahres: Sylvia Witt & Oliver Uschmann: Krallen rein! Über das wahre Leben mit Katzen

Außer Konkurrenz, gleichwohl die größten Herzensangelegenheiten: die Buchveröffentlichungen meiner Liebsten:

  • Alexandra Pilz: Für immer Hollyhill
  • Anne Sanders: Sommer in St. Ives

Lieblingsgäste (38): Theresa Hein

lieblingsgaeste_heinIn der Sammlung „Lieblingsgäste“ kommen die Besucher zu Wort und präsentieren ihre Lieblingssätze aus Literatur und Pop. Im 38. Teil stellt Theresa Hein ihre Favoriten vor – eine feine, mitunter nostalgische, sehr amerikanische Mischung, die John Irving, Bob Dylan und den Film „Harold And Maude“ vereint. Theresa ist Journalistin aus München, die sich sehr für Kultur und spannende Menschen begeistert. Warum sie bei den „Lieblingsgästen“ mitgemacht hat? Sie sagt: „Schöne Sätze sind was tolles und ich mag diesen Blog.“ Danke dafür, und wir mögen deinen Beitrag!

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