Suchergebnisse für: Wolfgang Herrndorf

Herrlicher Herrndorf

„Als erstes ist da der Geruch von Blut und Kaffee.“

Wolfgang Herrndorf: Tschick (2010). Rowohlt, 2012.

Als erstes ist da dieser Satz. Wabert dir ins Hirn wie ein Duftgemisch, dem sich keiner entziehen kann. Natürlich will man wissen, wie es zu dieser kuriosen Kombination der Flüssigkeiten kam, wessen Körpersaft zu riechen beginnt, und wer da in diesem saloppen Ton drauflosplappert, als wäre seine Geschichte die interessanteste der Welt.

Nun macht ja bekanntlich der Ton den Roman. Eine einzigartige und allzeit authentische Stimme zu finden, ist eine der schwierigsten Hürden, die ein Schriftsteller überwinden muss, ehe er die Helden seiner Fantasie auf Reisen schickt. So gesehen ist Wolfgang Herrndorf ein Meister des Tons. Ein Tonmeister. Die Art und Weise, wie der Wahlberliner die  Abenteuer von „Tschick“ und seinem Freund Maik Klingenberg erzählt, ist einer der Hauptgründe für die sagenhafte Beliebtheit dieser großen Fahrt ins Leben. Der Bestseller, der es verdient hat einer zu sein, ist ein zeitloses Buch über das Erwachsenwerden, über die deutsche Provinz, über das Ausloten von Traum und Wirklichkeit. Reif ersonnen, frisch erzählt. Herrndorf, Jahrgang 1965, biedert sich nicht an, er wird zum besten Kumpel von der Hassliebe namens Jugend. Schonungslos wie Blut, aufbauend wie Kaffee.

Die beliebtesten Lieblingssätze 2018

Hurra und Tusch, die Lieblingssätze des Jahres stehen fest: der spannendste Romananfang, die schönste Songzeile sowie die beliebtesten Fundstücke, die 2018 im Museum der schönen Sätze dokumentiert beziehungsweise auf Facebook diskutiert wurden. Die Platzierung ergibt sich aus den Bewertungen in den Social-Media-Kanälen und im Blog. Vielen Dank an dieser Stelle für das motivierende Feedback und den regen Austausch der Museumsbesucher, Facebook-Fans und Twitter-Follower. Auf ein neues Jahr voller inspirierender Wörterminiaturen!
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Lieblingsbücher 2018

Subjektiv. Unvollständig. Ehrlich. Hier die persönliche Top Ten meiner Lieblingsbücher, die ich 2018 gelesen habe. Einige davon haben es mit ihren ersten Sätzen ins Museum der schönen Sätze geschafft. Lesenswert sind sie alle. Sätze wie Bücher. Bonus: mein Fazit der Tom-Robbins-Festspiele „Robbins Reloaded 17/18“.

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Lieblingsgäste (35): Janine Wolf

Janine_WolfIn der Sammlung „Lieblingsgäste“ kommen die Besucher zu Wort und präsentieren ihre Lieblingssätze aus Literatur und Pop. Im 35. Teil stellt Janine Wolf ihre Favoriten vor – eine junge, lebenshungrige Mischung, die Nicole Krauss und das Pop-Duo Boy vereint und Hymnen schmettert auf Benedict Wells und Wir sind Helden. Janine, die sich Jane nennt, betreibt als Bloggerin „Eine Apotheke gegen den Ernst“. Ihr eigener Roman soll „Ode an glitzernde Klackerschuhe“ heißen und mit den Worten beginnen: „Es sind nur sehr wenige Kinder hier. Die meisten Kinder in diesem Raum sind schon erwachsen.“ Sich selbst bezeichnet Jane als „Kämpferin für Authentizität und Schrulligkeit.“ Ihr Motto: „Embrace the beautiful mess that you are!“ Weiterlesen

Die beliebtesten Lieblingssätze 2014

Die Lieblingssätze des Jahres stehen fest. Zur Wahl standen die fünfzehn beliebtesten RomananfängeSongzeilen und Fundstücke, die es 2014 ins Museum der schönen Sätze geschafft haben. Bis zum 9. Januar 2015 haben knapp 200 Leser abgestimmt. Überraschung (oder auch nicht): Wolfgang Herrndorfs letzter erster Satz hat mit Abstand gewonnen. Herzlichen Glückwunsch. In memoriam Schreibgenie.   Weiterlesen

Lieblingsbücher 2014

Subjektiv. Unvollständig. Ehrlich. Hier die persönliche Top Ten meiner Lieblingsbücher, die ich 2014 gelesen habe. Viele davon haben es mit ihren ersten Sätzen ins Museum der schönen Sätze geschafft. Lesenswert sind sie alle. Sätze wie Bücher.

 

Books

  1. Jennifer Egan: Der größere Teil der Welt
  2. Heinrich Steinfest: Der Allesforscher
  3. Wolf Haas: Brennerova
  4. Nick Hornby: Miss Blackpool
  5. David Nicholls: Drei auf Reisen
  6. Robert Gwisdek: Der unsichtbare Apfel
  7. Richard Lorenz: Amerika-Plakate
  8. Joachim Lottmann: Endlich Kokain
  9. Wolfgang Herrndorf: Bilder deiner großen Liebe
  10. Matt Haig: Ich und die Menschen

Außer Konkurrenz, gleichwohl die größten Herzensangelegenheiten: die Buchveröffentlichungen von meiner Liebsten und mir (bzw. in diesem Jahr von Julian, der Romanfigur aus meinem Roman „Für immer Juli“):

Kraftvoll bis zum Sch(l)uss

„Verrückt sein heißt ja auch nur, dass man verrückt ist, und nicht bescheuert.“

Wolfgang Herrndorf: Bilder deiner großen Liebe. Rowohlt, 2014.

Es ist dies sein letzter erster Satz. Ein gehaltvoller, die Dinge zurechtrückender erster Satz. Sein letzter, wie gesagt: Wolfgang Herrndorf hat sich 2013 in Berlin das Leben genommen, genauer: Er hat seinen Hirntumor abgeknallt, der ihm das Leben nehmen wollte. „Bilder deiner großen Liebe“ hat er nicht vollenden können, die Spin-Off-Geschichte zu seinem Bestseller Tschick bleibt für immer ein unvollendeter Roman. Einer, der von Isa handelt, jenem verrückten und ganz und gar nicht bescheuerten Mädchen, das bereits in „Tschick“ einen denkwürdigen Auftritt hatte und sich hier auf eine intensive Wanderschaft durch die Natur und die Welt wundersamer Menschen macht. Der Roman mag unvollendet sein, hier und da in sich widersprüchlich, doch ist er weit mehr als ein Fragment oder ein „kaputtes“ Werk, wie im Anhang notiert ist. Herrndorfs Sprachkraft, seine wütende Poesie, sein Gespür für raue Randfiguren und deren Lebenssound dürfen noch einmal hitzig aufflackern. Dann der finale Schuss. Sein letztes letztes Wort: „Waffe“.

Bücherliste

Lieblingssätze schlummern überall – man braucht sie nur zu pflücken.

Vorfreude auf

  • Conversations with Tom Robbins (2010)
  • Richard Brautigan: In Wassermelonen Zucker (1968)
  • Heinrich Steinfest: Das himmlische Kind (2012)
  • Jonathan Tropper: Der Sound meines Lebens (2014)

2019 gelesen

  • Richard Brautigan: Das Geschenk für Edna Webster – Stories und Gedichte (2005)
  • Richard Brautigan: Forellenfischen in Amerika (1967)
  • Max Goldt: Lippen abwischen und lächeln: Die prachtvollsten Texte 2003 bis 2014 (und einiges aus den Neunzigern) (2016)
  • David Schalko: Schwere Knochen (2018)
  • Johann Bauer: Onkel Amerika (2019)
  • Bela B Felsenheimer: Scharnow  (2019)
  • Berni Mayer: Ein gemachter Mann (2019)
  • Vea Kaiser: Rückwärtswalzer oder: Die Manen der Familie Prischinger (2019)
  • Lucy Fricke: Ich habe Freunde mitgebracht (2010)
  • Lucy Fricke: Durst ist schlimmer als Heimweh (2007)
  • Leonard Cohen: Die Flamme – The Flame (2018)
  • Heinrich Steinfest: Der schlaflose Cheng. Sein neuer Fall (2019)
  • Max Porter: Trauer ist das Ding mit Federn (2015)
  • Max Porter: Lanny (2019)

2018 gelesen

2017 gelesen:

  • Herman Melville: Bartleby der Schreiber (1853)
  • Nina Sahm: Das Alphabet meiner Familie (2017)
  • Jörg Fauser: Die Harry Gelb Story (1973)
  • Oskar Roehler: Selbstverfickung (2017)
  • Sina Pousset: Schwimmen (2017)
  • Arno Frank: So, und jetzt kommst du (2017)
  • Charles Bukowski: Über das Schreiben: Briefe an meine Weggefährten und Gönner (2017)
  • Tom Robbins: Pan Aroma – Jitterbug Perfume (1984)
  • Elena Ferrante: Meine geniale Freundin (2016)
  • Tom Robbins: Buntspecht – Still-Life With Woodpecker (1980)
  • Dorothy Parker: Denn mein Herz ist frisch gebrochen (2017)
  • Ingrid Kaltenegger: Das Glück ist ein Vogerl (2017)
  • Tom Robbins: Sissy – Schicksalsjahre einer Tramperin. Even Cowgirls Get The Blues (1976)
  • Tom Robbins: Ein Platz für Hot Dogs – Another Roadside Attraction (1971)
  • Stefanie Gregg: Mein schlimmster schönster Sommer (2017)
  • Anne Sanders: Mein Herz ist eine Insel (2017)
  • Tom Robbins: Tibetischer Pfirsichstrudel – Die wahre Geschichte eines fantastischen Lebens (2017)
  • Heinrich Steinfest: Die Hai-Schwimmerin (2011)

2016 gelesen:

2015 gelesen

  • Thees Uhlmann: Sophia, der Tod und ich (2015) TIPP
    Ein Roadtrip mit dem Tod und der Ex. Ex und hopp, Schluss mit dem Leben. Der Mann im schwarzen Anzug will den Ich-Erzähler holen, jedoch ergeben sich ein paar Verwicklungen, weshalb die Sache mit dem Sterben warten muss. Thees Uhlmann nutzt die Romanform, um melancholisch und klug, berührend und witzig von der Sache namens Leben zu berichten. Von den Fehlern und Versäumnissen, den Freunden und Freuden. Schön indes auch das: Der Tomte-Sänger und Rocker aus dem Norden bleibt neugierig auf die kleinen Wunder, die das menschliche Sein zu bieten hat. Ein süffiger Gedankenschwall.
  • Einzlkind: Billy (2015)
    Neues vom Pseudonym-Literaten mit dem Rechtschreibfehler im Namen: Billy ist der Philosoph unter den Auftragsmördern, der gleichnamige Roman ist der Thriller im Werk des Überraschungsautors. Der Plot mag einfach gestrickt sein, die Sprache ist es nicht. Wieder lässt Einzlkind den Leser über geniale Sätze und blitzgescheite Gedanken staunen. Bis zum finalen „Peng“.
  • Gila Lustiger: Die Schuld der Anderen (2015)
    Raffinierter Milieu-Krimi und vielschichtiger Gesellschaftsroman – die Wahlpariserin schreibt klar und atmosphärisch, fesselnd und hintergründig über das Frankreich der vergangenen Jahrzehnte.
  • Adelle Waldman: Das Liebesleben des Nathaniel P. (2015)
    Ein Zeitgeistbuch über die Beziehungsirrwege einer jungen amerikanischen Großstadtelite. Die Komödie aus Sicht des egozentrischen Autoren Nathaniel P. ist ein Sittengemälde über den Typ unentschlossener, bindungsunfähiger, überkritischer Mann.
  • Joachim Lottmann: Happy End (2015)
    Ein Buch über den Versuch, ein Buch zu schreiben. Dieser Aufsatz ist eine Abrechnung mit dem Literaturbetrieb und zeigt Lottmann auf dem Höhepunkt seiner Wurschtigkeit. Vor allem aber ist der Roman, der gar keiner ist, eine herrliche Frechheit.
  • Robert Seethaler: Jetzt wirds ernst (2010) TIPP
    Warmherzige Coming-Of-Age-Geschichte über einen Außenseiter-Jungen und seinen verschlungenen Weg zum Theater. Seethalers vergnüglicher Plauderton hat spürbar an Reife gewonnen.
  • Hans Rath: Und Gott sprach: Wir müssen reden! (2012)
    Lebenskluge Buddy-Komödie über einen gescheiterten Psychotherapeuten und einen Clown, der behauptet, Gott zu sein.
  • Vea Kaiser: Makarionissi (2015) TIPP
    Feistes Epos über moderne Helden und Herzensbrecher. Im Kern geht es in dem griechischen Familiendrama um die Folgen der Fehler, die wir machen, und darüber, wie und warum sich die Fehler wiederholen. Das mal berührende, mal lustig-skurrile Fabulieren beherrscht Vea Kaiser wie keine Zweite.
  • Stephen King: Das Leben und das Schreiben (2000)
    Biografie und subjektiver Schreibratgeber in einem. Von einem, der beides exzessiv betreibt: leben und schreiben.
  • Peter Handke: Die Angst des Tormanns beim Elfmeter (1970)
    Bedrückendes Kurzdrama über einen ehemaligen Fußballer, dessen Welt aus den Fugen gerät, als er glaubt, seinen Job als Monteur verloren zu haben. Sein Herumirren durch Wien wird zum psychotischen Krimi.
  • Truman Capote: Frühstück bei Tiffany (1958) TIPP
    Elegante Novelle über die Freundschaft eines Schriftstellers zu Holly Golightly, einer jungen Frau, die sich verwegen durch New York schlägt.
  • Heinrich Steinfest: Das grüne Rollo (2015) TIPP
    Abenteuerliches Fantasy-Sciene-Fiction-Familiendrama über eine mysteriöse Zwischenwelt. Ein kleines grünes Wunder.
  • Robert Seethaler: Die Biene und der Kurt (2006)
    Im Plauderton erzählte Road-Novel über ein schräges Duo auf der Suche nach der Liebe.
  • Daniel Glattauer: Geschenkt (2014)
    Vater-Sohn-Komödie über die journalistische Aufarbeitung einer anonymen Spendenserie.
  • Michael Althen: Liebling, ich bin im Kino! (2014) TIPP
    Inspirierende Textesammlung eines Filmliebhabers.
  • Robert Seethaler: Die weiteren Aussichten (2008) TIPP
    Mit leichtem Ton erzählte Außenseiter-Ballade aus der Provinz.

2014 gelesen

  • Nick Hornby: Miss Blackpool (2014) TIPP
    (Screwball-Komödie über die britische TV-Branche in den Sechzigerjahren)
  • Johannes Bucej: Seelenruhe (2014)
    (kluge und kurzweilige philosophische Reise zur inneren Mitte)
  • Wolfgang Herrndorf: Bilder deiner großen Liebe (2014)
    (Spin-Off-Roman zum Bestseller „Tschick“. Herrndorfs letztes, unvollendetes Werk)
  • Alexander Liegl: Oben ist auch nur unten, aber halt von oben (2014)
    (episodenhaft erzählter Comedy-Roman der Münchner Kleinkunst-Größe)
  • Richard Lorenz: Amerika-Plakate (2014) TIPP
    (melancholische Hymne auf die Kraft der Geschichten, der Liebe und der Träume)
  • David Nicholls: Drei auf Reisen (2014)
    (Road-Novel zur Frage: Wie erhält man die große Liebe?)
  • Edgar Rai: Die Gottespartitur (2014)
    (spannendes Thriller-Drama um ein mysteriöses Manuskript)
  • Wolf Haas: Brennerova (2014) LIEBLINGSAUTOR HILFSAUSDRUCK
    (jetzt ist schon wieder was passiert: der Brenner zwischen drei Frauen)
  • Joachim Lottmann: Endlich Kokain (2014) TIPP
    (rauschhafte, zynische Satire über die Oberschicht auf Koks)
  • Jennifer Egan: Der größere Teil der Welt (2012) TIPP 
    (fulminantes Gesellschaftspanorama über das Verrinnen der Zeit)
  • Frank Goosen: Raketenmänner (2014)
    (fein verwobene Kurzgeschichten über Männer und ihre verlorenen Träume)
  • Verena Rossbacher: Schwätzen und Schlachten (2014)
    (aus Freude am Abschweifen: experimentelles Wortfest mit drei Männern in Berlin)
  • Matt Haig: Ich und die Menschen (2014)
    (neugieriger, zuweilen rührseliger Blick auf das Menschsein)
  • Heinrich Steinfest: Der Allesforscher (2014) TIPP
    (gescheite Vater-Sohn-Geschichte über das richtige Leben; Hymne auf das Oha)
  • Paula Lambert: Keine Angst, der will nur spielen (2014)
    (pointierter, aktueller Männerreport der GQ-Kolumnistin)
  • Frank Hertel: Susi vom Mars (2014, Debüt) TIPP
    (irrwitzig überdrehte Männerphantasie mit bayerischer Note)
  • Daniel Glattauer: Die Wunderübung (2014)
    (als Theaterstück komponierte Paartherapie-Komödie mit amüsantem Plot-Twist)
  • Katja Eichinger: Amerikanisches Solo (2014, Debüt) TIPP
    (spannungsgeladenes Psychogramm eines ausgebrannten Jazz-Idols in L.A.)
  • Robert Gwisdek: Der unsichtbare Apfel (2014, Debüt) TIPP
    (grenzenzerfetzender Trip ans Ende des Verstandes – rätselhaft stark)
  • Jakob Arjouni: Der heilige Eddy (2009)
    (trickreiches Gaunerstück, elegant erzählt)
  • Charles Bukowski: Das Schlimmste kommt noch (1983)
    („Ham On Rye“: die Coming-of-Age-Aufzeichnungen von Hank Chinaski)
  • Martin Millar: Die Elfen von New York (1994)
    (Fantasy-Comedy über fidelnde Distelfeen, die sich bei den Menschen einmischen)
  • Wolfgang Herrndorf: In Plüschgewittern (2002, Debüt)
    (brillant erzählter Berlin-Roman über einen leidenschaftslosen Zyniker)

Lieblingsgäste (6): Murmel Clausen

In der Sammlung „Lieblingsgäste“ kommen die Besucher zu Wort und präsentieren ihre Lieblingssätze aus Literatur und Pop. Im sechsten Teil stellt uns Murmel Clausen seine persönlichen Inspirationsquellen vor. Der Münchner Autor („Frettsack“, „Frettnapf“) und Drehbuchautor („Der Schuh des Manitu“) hat kürzlich das Museum der schönen Sätze entdeckt – und sich prompt als Lieblingsgast empfohlen. Unter anderen hievt er die Wortkünstler Italo Svevo, Wilco und T.C. Boyle ins Rampenlicht. Danke dafür und herzlich willkommen, Murmel!

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